Norderende - Mein Flögeln

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Am Norderende

Neues Feuerwehrhaus

"Jan-Vodder-Haus"

Im Jahr 2006 errichtete die Samtgemeinde Bederkesa hier auf dem so genannten Brink ein modernes Feuerwehrhaus nach zeitgemäßen Richtlinien und gab das vorherige Gebäude gegenüber der Kirche auf.
2011 feierte die 1886 als "Pflichtfeuerwehr" gegründete Wehr ihr 125jähriges Jubiläum. 1935 entfiel die "Pflicht", und aus der Wehr alter Form wurde eine Freiwillige Feuerwehr.
Jeder gesunde und belastbare junge Mann kann der Feuerwehr beitreten. Mitbringen muss er ein hohes Maß an Engagement und Einsatzfreude sowie die Bereitschaft, im Notfall persönliche Interessen hintan zu stellen und sich für das Wohl und Wehe anderer einzusetzen.

Bis 2017 stand hier eins der ältesten Flögelner Häuser. 1838 erbaute es ein Hinrich Rademacher. 1929 erwarb es Johann Stüben, nachdem sein eigenes Haus abgebrannt war. Weil seine Ehefrau ihn „Vadder“ (Vater) nannte, erhielt er von den Flögelnern den abfälligen Spitznamen „Jan-Vodder“, mit Betonung auf dem „O“. Das Haus wechselte weitere zwei Male den Besitzer, bis es die Tiefbaufirma Meyer übernahm und wegen Unrentabilität abriss.

"Gasthof am See"

Pfarrscheune

Bild wird nachgereicht!

Der Gasthof am See, geführt vom Ehepaar
Claus und Christa Bensen, ist die älteste und traditionsreichste Gaststätte in Flögeln.
Im Jahre 1805 wurde der damalige Inhaber Claus Bensen offiziell mit „Gastwirt“ bezeichnet, nachdem er die Konzession für das Brennen von Branntwein und die Schankrechte erworben hatte.
Zur damaligen Zeit lebten die Inhaber etwa zur Hälfte von Landwirtschat und Schenke.
Seit 1982 bewirtschaften die jetzigen Inhaber das inzwischen vergrößerte und modernisierte Lokal,
das sich einer großen Beliebtheit erfreut.

Die „Pfarrscheune“ ist das Gemeindezentrum der Flögelner und Fickmühlener Kirchengemeinde. Sie erhielt ihren Namen von der früheren Nutzung eines Vorgängerbaus als Scheune des damaligen pastoralen landwirtschaftlichen Betriebs.
1984 gestaltete die Kirchengemeinde das Gebäude im Innern den beabsichtigten Zwecken entsprechend vollständig um, während die äußere Form weitgehend erhalten blieb. Heute ist das Haus übers Jahr Treffpunkt und Versammlungsraum für kirchliche Aktivitäten wie Gemeindefest, Andachten, Gesprächsrunden und Seniorennachmittage; Posaunen- und Kirchenchor nutzen es regelmäßig als Übungsraum.

Pfarrhaus

Ehemalige Volksschule

Das Pfarrhaus ist der Amtssitz des Pastors und zugleich sein Wohnsitz und der seiner Familie. Die gastfreundlichen, offenen Pfarrhäuser galten lange als ein Hort der Bildung und Kultur. Vor allem auf dem Lande waren die Pastoren meist die einzigen Akademiker im Ort und Kulturträger, heißt es in einem Artikel der Zeitschrift Monumente von 2017.
Das von der Flögelner Kirchengemeinde unterhaltene Haus wurde um 1850 erbaut, in den 1980er Jahren und nochmals 2015 von Grund auf renoviert und
gemäß den zeitgemäßen Anforderungen an
Ökologie und Ökonomie modernisiert.

An diesem Ort stand einst die Flögelner Volksschule. Sie wurde 1852 erbaut und 1895 um einen zweiten Klassenraum erweitert. 1915 erhielt sie einen Vorbau, der wiederum in den 1950er Jahren modernisiert wurde. In diesem Zustand blieb das Gebäude bis zum Ende der Nutzung als Schule.
Ab 1957 betrieb man in einem Klassenraum eine Tiefgefrieranlage; der andere diente als Jugendheim und Versammlungsraum. 1986 riss die Kirchengemeinde als formeller Besitzer das Haus zugunsten des Neubaus eines Gemeindehauses, der „Pfarrscheune“ ab.

Jan Christopher Hus

Altes Feuerwehrhaus

Das „Jan Christopher Hus“ ist ein Heimatmuseum. Zahlreiche Exponate zeugen vom Leben auf dem Lande. Von Mai bis September ist es am ersten Wochenende eines Monats geöffnet. Besuchergruppen sind nach vorheriger Anmeldung jederzeit willkommen.
Das Haus ist zugleich ein öffentlicher Veranstaltungsort mit Backfesten, Basaren zu Ostern und zum Advent und einem Erntefest.

Um das damals neue Löschfahrzeug und zusätzliches Material abstellen zu können, baute die Samtgemeinde Bederkesa 1976 auf dem Grundstück, das die Gemeinde Flögeln 1962 von der Familie Mangels erworben hatte, ein neues „Spritzenhaus“. Das vorherige neben der Kirchenmauer, dort, wo heute der Stein mit dem Flögelner Wappen steht, war baufällig, entsprach nicht mehr den veränderten Anforderungen, war insgesamt zu klein und fiel der Spitzhacke zum Opfer.
Im Jahr 2006 wiederum errichtete die Samtgemeinde Bederkesa auf dem Brink ein modernes Feuerwehrhaus nach zeitgemäßen Richtlinien und gab dieses Gebäude auf. Seither nutzt es der Heimatverein für seine Zwecke.

St. Pauli - Kirche

Ehemaliges Küsterhaus

Die St. Pauli – Kirche ging aus der Kapelle des 13. Jahrhunderts hervor, die heute den Altarraum bildet. Ihr jetziges Aussehen erhielt sie nach einem Neubau um 1865; der Turm wurde 1905 gebaut.
Der reichlich verzierte Barockaltar, Taufbecken, Kanzel, Orgel, handgeschnitztes Chorgestühl und ein Altarbild aus der Epoche, als die Flögelner Kirche der reformierten, statt der ev.-lutherischen Kirche angehörte, lohnen einen Besuch.

Das Küsterhaus war bis zum Verkauf im Jahr 2012 im Besitz der Kirche. Der Küster bewohnte es zur Entlohnung seiner ureigenen Aufgaben kostenfrei und bewirtschaftete zugleich einen kirchlichen Bauernhof. Als die Küsteraufgaben ehrenamtlich wahrgenommen wurden, vermietete die Kirche das Haus. Von 1947 bis 1981 bewohnte es die unvergessene Lehrerfamilie von Egon Sasse.
1890 wurde das um 1750 erbaute Haus um einen Wohnteil ergänzt. Heute ist es, renoviert und modernisiert, im Privatbesitz.

 
 
 
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